Joshua Tree, Grand Canyon und Co.
Zum ersten Mal melden wir uns nun "von unterwegs" - genauer aus der "crazy town" Las Vegas! Doch dazu später mehr. Vieles haben wir gesehen seit unserer Abreise von San Diego:
Am Freitagabend vor der Abreise aus San Diego gab es zu unseren Ehren ein Festessen, die Grosseltern kamen extra nochmals zu Besuch und wir bekamen erst noch ein Abschiedsgeschenk! Die Palmers schätzen uns sehr - und Janelle, die kleinste Tochter, sagte am Samstagmorgen zweimal zu uns, dass Kim (die Mutter) uns sehr vermissen werde und sicher weinen müsse beim Abschied!
Als erstes fuhren wir noch zum Meer in La Jolla (nördlicher
Teil von San Diego, am Meer), und zwar an einen speziellen Ort, wo es haufenweise
"seals" gibt, sowie einen kleinen "seelion". Es war eindrücklich,
die vielen Tiere einfach so am Strand bei ihrem Mittagsschlaf liegen zu
sehen!
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Unser nächstes Ziel war der "Joshua Tree Nationalpark",
eine Wüstenlandschaft mit vielen grossen Steinblöcken und natürlich
mit vielen Joshua Trees, eine spezielle Art von Yuka, die nur dort in solch
riesigen Mengen vorkommt. Der Name kommt von durchziehenden Mormonen (wie
vieles hier in der Gegend!), welche durch die gegen den Himmel gerichteten
Äste an den Propheten Josua erinnert wurden, der ihnen den Weg zum
Garten Eden zu weisen schien. (Bei der Wanderung in der Wüstenhitze
ein willkommenes Zeichen....)
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Im
Joshua-Tree-Nationalpark fanden wir den bisher schönsten Zeltplatz
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Wir wagten uns in den Canyon hinab (auf dem etwas weniger
steilen Bright Angel Trail), aber nicht ganz bis zum Fluss, dafür
auf einen wunderschönen Ausblickspunkt (Plateau Point). Es war bereits
ziemlich warm - alles in allem dauerte unsere Tour 6,5 Stunden (ohne Pausen
gerechnet). In der Nationalparkzeitung wird diese Tour als "äussertes
Maximum" für eine Tageswanderung angegeben....und wir waren ehrlich
gesagt froh, nicht 1400 sondern "nur" 1000 Höhenmeter bezwingen zu
müssen.
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Der nächste Halt auf unserer Reise hiess Page: Dieser Ort liegt am Lake Powell, erneut ein gestauter Colorado-See - und zwar ein riesiger! Wir fanden einen öffentlichen Zeltplatz nahe dem See, und ebenso nahe dem Motel mit Swimming- und Whirl-Pool, welche inoffiziell (d.h. wenn man fragt) auch von den Campern benützt werden dürfen. Nicht schlecht bei einem Preis von 10$ pro Nacht!!
Hauptattraktion für uns war der sogenannte Corkscrew- oder Antilope-Canyon, welchen wir um die Mittagszeit, d.h. bei bestem Foto-Licht mit einer organisierten Tour (Vehikel siehe unten!) besuchten. Der Führer, selber ein Photograph, war ganz beeindruckt von der digitalen Kamera (die uns übrigens Papi Eugen für unsere Reise ausgeliehen hat - vielen Dank!), mit der ich (Ursi) herumpröbelte, während Dani mit einem ausgeliehenen Stativ mehr profimässig photographierte.
Seit ein paar Jahren darf dieser Canyon nur noch organisiert
begangen werden, da bei einer Flut 11 Personen ums Leben gekommen sind,
welche die flutartigen Regengüsse in solchen ansonsten trockenen Tälern
unterschätzt hatten.
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