Von Zion nach Las Vegas
Nach Page ging die Reise weiter Richtung Zion Nationalpark.
Erneut ein Ort, wo die Mormonen vieles mit Namen beschert hatten (aber
nicht nur, auch Methodisten waren am Werk!): Diese Gegend mit den farbigen
Felsen, frischen Bächen und grünen Bäumen muss ihnen wie
im Himmel vorgekommen sein - deshalb Zion (anderer Name für Jerusalem,
hier für das neue, himmlische Jerusalem gemeint). Bergnamen wie "Angels
Landing" (Engelslandung), "White Throne" (weisser Thron), "Wall of Jericho"
(Mauer von Jericho) sowie Isaak, Abraham und Jakob gehören hier einfach
dazu!
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Die Zeltplätze in den Nationalpärken haben uns
bis jetzt gut gefallen - auch im Zion. Am Abend besuchten wir im Freiluft-Auditorium
einen Ranger-Vortrag über "Birding" (Vogelbeobachtung), ein bisschen
Bildung schadet nichts...
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Unsere Fahrt ging durch einsames, weil geschütztes
Wüstengebiet, entlang eines (wie könnte es anders sein!) Colorado-Stausees
(Lake Mead). An diesem See übernachteten wir auch, und selbstverständlich
besichtigten wir den Hoover-Dam, welcher diesen See hält.
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Aufgrund des Gegenwindes mussten wir auf einem grösseren Teil der Strecke paddeln, erst am Schluss konnten wir uns treiben lassen. Trotzdem liessen wir es uns nicht nehmen, ein Wüsten-Tääli (dort sahen und hörten wir beide zum ersten Mal eine "rattelsnake" (Klapperschlange)....sie klapperte weil wir relativ nahe waren....) sowie die Hot Springs zu erkunden: Der Bachlauf wird gegen oben immer wärmer, und es hat einen gestauten "Warm-Pool" sowie einen natürlichen "Heiss-Pool", welcher mit einer Leiter erreicht werden kann. Da man uns aber eingeschärft hatte, wir müssten wegen des Windes vor allem paddeln und hätten keine Zeit für "Ausflüge", lag nur ein Kurz-Bädli drin.
Am Abend fuhren wir nach Las Vegas hinein (ca. 30 Meilen) und fanden ein Motel direkt hinter dem "Strip" (Casino/Hotel-Strasse von Las Vegas mit all den verrückten Bauten und Attraktionen, um die Kunden zum Spielen ins eigene Hotel zu locken....).
Endlich wieder einmal in einer etwas grösseren Dusche
duschen und ohne Münzautomat....daneben war Kleider-Waschen und Auto-Service
angesagt sowie Internet (mit stabilerer und schnelleren Verbindung als
mit dem Natel, welches aber für die E-Mails super funktioniert!) laden
(und ein kleines bisschen surfen.....).
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Las Vegas by night !
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| Flamingo Hilton | Vulkanausbruch (alle 15min) beim Mirage |
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Buffet im "Flamingo" |
Dani beim "gambling" | legends in concert - Elvis |
Am Abend durften dann natürliche die "Las Vegas by night"-Fotos nicht fehlen - Sujets gibt’s ja genug!
Alles in allem ist es aber verrückt, die ganze Maschinerie rund um diese Geldspiele zu sehen (sprich diese ganze Stadt) - aber es rentiert offensichtlich. Crazy town! Wir sind froh, nach 2 Tagen wieder in die "Ruhe" abreisen zu können, aber wenn alle so wären wie wir (sprich Touristen, die die Stadt gesehen haben müssen, aber nicht eigentlich zum Spielen gekommen sind) würde es diese Stadt nicht geben... . Selbstverständlich kann man auch seinen Lohn vorverpfänden und verspielen; Geldautomaten sind omnipräsent und auch Banken hats diverse.....
Beschäftigt hat uns die ganze Vordergründigkeit, sprich alle "Tricks" und Bauten, die den einzigen Zweck haben, den Leuten das Geld aus der Tasche zu reissen. "Alte" Casinos werden abgerissen und neuer und grösser und verrückter wieder aufgebaut: Am Strip sind gerade etwa 4 riesige Kästen im Bau/Umbau!
Das war's für heute - game over!