New York, New London, New England
In Columbus, Ohio, hatte Dani vom 27. - 29. Juli 1998
erneut die Gelegenheit, am dortigen Universitätsspital die Informatikabteilung
kennenzulernen. Cathy Bruno, die Verantwortliche, hatte uns auch eingeladen,
bei sich zu Hause zu wohnen während der drei Tage. Rund 20 Autominuten
ausserhalb bewohnt die Familie Bruno (Cathy, John und Tochter Carletta,
welche in Harvard studiert und während des Sommers zu Hause lebt)
ein Einfamilienhaus in ruhiger Umgebung.
Haupteingang des UniSpitales Im Keller dieses Gebäudes liegt das
bescheidene Büro von Cathy ->
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| Columbus Down-town | Moderne Architektur des Konferenz-Zentrums |
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Von Columbus fuhren wir in zwei
Tagesetappen quer durch Ohio und Pennsylvania nach Elizabeth (New Jersey),
welches ausserhalb von New York, gerade neben dem Flughafen Newark (New
Jersey) liegt, von wo aus NY City mit öffentlichen Verkehrsmitteln
in ca. 45 min. erreichbar ist. Das Motel bietet zum Flughafen einen gratis
Shuttle an, sodass wir uns gar nicht selber ins NY-Verkehrschaos wagen
mussten.
Wir hatten zwei volle Tage Zeit, die Big City zu besichtigen: Am 31. Juli starteten wir mit der Fahrt zur Freiheitsstatue, welche auf einer kleinen Insel vor Manhattan liegt und per Boot bequem erreichbar ist. Es regnete ein bisschen, deshalb hatte es wohl nicht sehr viele Touristen, nur viele..... |
Uns hat das Museum sehr beeindruckt, und gemeinsam mit
Erzähltem über unsere eingewanderten Verwandten und allem anderen,
was wir bisher an "Geschichte" gesehen und gehört haben, ergibt sich
für uns ein spannendes und bewunderndes Bild über diejenigen,
die den Sprung in die neue Welt wagten.
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Vorbei an der Wall Street (leider gabs keine Tickets mehr, um die Börse zu besichtigen) gings dann, inwzsichen bei Sonnenschein, zur Brooklyn Bridge, über die man oberhalb der Autos zu Fuss gehen kann. Man hat von dieser alten Brücke eine gute Sicht auf Teile von Manhattan. | ![]() |
| Nach Spazieren auf Brodway (Im
Bild der Timesquare) und 5th Avenue genossen wir dann vom Empire
State Bilding die Aussicht und den Sonnenuntergang. Das World Trade Centre
(die zwei hohen Türme) sind zwar höher, aber angeblich weniger
schön zum Hintunterschauen.
An der 5th Avenue gibt’s ein Swiss Centre, und wir hofften, dort irgendeinen Hinweis auf den 1. August am nächsten Tag zu finden, doch da war nichts. Auch am 1. August selber, als wir nochmals vorbeifuhren: Kein Anzeichen oder Fähnli oder so..... |
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Am zweiten Tag, eben dem 1. August, gings via UNO-Geäude (Ausserhalb hat es interessante Skulpturen und man könnte drinnen eine stündige Tour machen....) mit dem Bus nach Harlem, wo besonders viele African Americans leben. Es war Samstagmorgen und strahlend schönes Wetter, und unser Eindruck von diesem ehemals "dunklen Kapitel" New Yorks war sehr positiv. Uns sind nebst den vielen kleinen Grümschli-Lädeli vor allem die vielen Kleinst-Kirchen (dank Schildern erkennbar) aufgefallen, und auf der Strasse wurde auch gepredigt und Traktate verteilt! | ![]() |
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Als Gegensatz dazu stand dann
ein Besuch des Metropolitan Museum of Art auf dem Programm. Am besten haben
uns die Monet-Bilder gefallen. (Wiedererkennungseffekt?!)
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Auch ein Kurz-Abstecher in den Central Park, an dessen Rand das Museum liegt, durfte nicht fehlen. Dort tummelt sich "das Volk": Sünnele, Velofahren, Skaten, Spazieren.......und gerade vis-à-vis vom Bänkli, wo wir uns ausruhten, stellen drei junge ChinesInnen ihre Spezialstühle auf und boten "Chinese Massage" an! | ![]() |
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Mit der Passagierfähre fuhren
wir dann zur Staten Island und wieder zurück: Eine schöne und
erst noch günstige Variante (sprich gratis!), Manhattan, Freiheitsstatue
und anderes vom Wasser aus zu sehen und zu photographieren.
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Wir besuchten auch noch die Orchard-Street,
wo die Häuser keine Wolkenkratzer sind und die Läden untendrin
kleine Billig-Shops!
Am Pier 17, einem zum Vergnügungsviertel umfunktionierten alten Pier, assen wir "gediegen" Znacht: Fisch resp. Krabbenfleischsalat! |
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Am 2. August fuhren wir dann nord-ostwärts,
in Richtung der Neu-England Staaten (Dort haben sich die ersten angel-sächsischen
Siedler niedergelassen). In Naugatuck, Connecticut, besuchten wir Luise
Taranovich-Baumli, die Schwester von George Baumli aus Texas und somit
eine Cousine von Ursis Grossmutter. Auch ihre Tochter Karel und der Sohn
Dave mit Ehefrau Lillian kamen noch dazu - extra wegen uns! Luise ist 81
und lebt seit 50 Jahren im Haus, welcher ihr schon länger verstorbener
Ehemann selbst gebaut hatte! Seine Familie war übrigens aus Polen
eingewandert - in der Ellis-Island-Zeit!
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Ebenfalls ganz
nahe liegt Mystic, ein altes Fischerstädtchen und heute vielbesuchter
Museumsort. Nebst vielen Gebäuden aus dem letzten Jahrhundert sind
drei alte grosse Segelschiffe ausgestellt, die man besichtigen kann und
auf denen diverse Demonstrationen geboten werden (Segel hissen, kleine
Fischerboote herunterlassen usw.).
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(Im letzten Bericht hatten wir vergessen, dass wir Fort
Wayne, Indiana, das Abraham Lincoln Museum besichtigt hatten. Er war der
Präsident, unter dem um 1860 der Bürgerkrieg ausbrach, und dessen
"Sieg" die Sklaverei nicht nur in den Nordstaaten sondern auch in den baumwollreichen
Südstaaten verbot Die ersten Arican Americans (so die politisch korrekte
Bezeichnung) waren bereits im 16. Jahrhundert nach Nord-Amerika verschifft
worden. Grosse Gruppen kamen zu Beginn des 19. Jahrhunderts, also noch
vor der "Ellis Island-Zeit"!)
| In Massachusetts, einem weiteren
der New England Staaten, liegt Cape Cod, eine halbmondförmige Halbinsel,
wo sich im Sommer besonders viele Touristen tummeln. Trotzdem fanden wir
in Sandwich (der Ort heisst wirklich so) einen Platz auf einem State-Park-Campground
ganz nahe beim "Festland", und machten von dort aus unsere Erkundungstouren.
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Von Provincetown
aus, dem äussersen Spitz des Halbmondes, unternahmen eine Whale-Watching-Tour,
die diesmal sehr erfolgreich ausfiel:
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Wir sahen ganz viele Buckelwale, die sich tummelten, tauchten und ihre schönen Schanzflossen zeigten! |
| Die Weiterfahrt führte uns
vorbei an der Mayflower, einem nachgebauten Auswandererschiff nach Maine,
wo wir uns für eine Nacht in einem Motel niedergelassen haben.
An Boston (Hauptstadt von Massachusetts) sind wir gezwungenermassen vorbeigefahren, da es in den Parkgaragen bei den Metrostationen (wir wollten nicht mit dem Auto in die Innenstadt) nur Plätze für "tiefe Autos" gibt - unser Vehikel mit seinen 2.50 m Höhe passt halt nicht überall hin.... |
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Der Ort Wiscasset ist ein herziges
Küstendorf (wie viele hier), und trägt den Titel "prittiest village
in Maine" (herzigstes Dorf)! Was jedoch fehlt, ist ein herziger Leuchtturm!
(Typisch für Maine)
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Dank dem "Weather Channel", einem Fernsehprogramm mit nur Wettervorhersagen für die gesamte USA, sind wir, wenn wir in Motels logieren, wettermässig immer wieder auf dem Laufenden. Wir haben die Zeit und Route für unser halbes Jahr offensichtlich geschickt gewählt - seit wir im Osten sind, ist es im Westen regnerisch; vorher war es die ganze Zeit umgekehrt! Und die Hitzewelle in Dallas ( einen Monat lang immer mehr als 100 Grad Fahrenheit, was etwa 37 Grad Celsius entspricht) kam erst, als wir schon lange weg waren dort..!Es scheint, dass wir auch hier wieder Glück haben: Eine Regenfront reicht bis an die Südgrenze von Maine.....!Mal sehen, ob wir überhaupt einmal noch bei Regen campieren "dürfen" - wir wissen gar nicht, ob unser Zelt wirklich dicht wäre, da es die wenigen Male immer nur ganz kurz geregnet hat!