21. August 1998 - Achtzehnter und letzter Bericht aus den USA (Wochen 24 und 25)
Lobster, Buffalo und Washington
D.C.
|
|
Auf unserer Fahrt entlang der
Atlantikküste in Maine besuchten wir unter anderem das
Fort Knox, eine Festung, gebaut von den Unionsstaaten Mitte
des 19ten Jahrhunderts um einem allfälligen
Überfall der Konföderierten im Bürgerkrieg
zuvorzukommen. Sie hat den Krieg jedoch nie von Nahe
gesehen. Eine Besonderheit war auch, dass die Soldaten gar
nicht darin wohnen konnten; sie mussten ausserhalb im Wald
zelten! Unser Eindruck dieser Anlage war eher mässig,
obwohl der Adventure-Anteil dank dunklen Gängen, wo man
mit der Taschenlampe durchgehen muss,
verhältnismässig gross ist....! |
Die erste zu einem kleinen Zipfel des
Acadia-Nationalparkes und zum nebenan stattfindenden
Lobster-Festival. Lobster (zu deutsch Hummer) ist dort offensichtlich
eine zentrale Einnahmequelle, man sieht überall die Bojen der
Lobster-Fallen im Wasser, es gibt unzählige Restaurants und am
Fest selber gabs neben Lobster-Boot-Rennen, einer Craft-Fair (Bazar,
Handarbeitsmesse) natürlich ein Lobster-Dinner......wir
beliessen es beim Fotografieren der roten Dinger auf
Papptellern!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Wir genossen das Superwetter (unser Zelt
blieb trocken!) und insbesondere die Lobster-Boot-Idyllen
gefielen uns sehr! Zu unserem Glück fehlte uns aber immer noch ein richtiger Leuchtturm! Deshalb fuhren wir auf der Weiterfahrt (wieder der Maine-Atlantik-Küste entlang) noch auf eine andere Halbinsel, um einerseits den Leuchtturm zu sehen und andrerseits eine Bootstour zu einer Vogelinsel zu unternehmen, in der Hoffnung, Puffins (Papageientaucher) zu sehen. |
|
Am Pier, wo die Tour startete, hätte man
wieder einmal Lobster essen können. Diesmal photographierten wir
uns selber als grosse Lobster an der entsprechenden
Fotowand!
|
|
|
|
|
|
Am nächsten Morgen begann es zu regnen (wir packten das Zelt - zum letzen Mal - im Nieselregen ein....) und es war an der Küste sehr neblig - so sahen wir (an einem weiteren Ort) nicht nur einen Leuchtturm, sondern konnten auch noch das Nebelhorn von ganz nahe "geniessen"! Die Fahrt danach auf der Autobahn Richtung Westen war dann wegen des starken Regens sehr mühsam. Zum Glück hellte es bald ein bisschen auf, und wir fuhren durch New Hampshire nach Vermont (Motelübernachtung) und dann weiter im Staat New York nach Buffalo. |
|
Dort besuchten wir Freunde von Ursis Familie: Anne, Allan und Daniel Lockwood. Buffalo liegrt 30 min. von den Niagarafällen entfernt: Selbstverständlich unternahmen wir eine Tagestour dorthin und marschierten über die Brücke und Grenze (sie liessen uns ohne Probleme hinein!) auch auf die Kanadische Seite, da dort die Wasserfälle viel grösser sind als die "American Falls". Leider hatte es aber sehr starken Wasserdampf, sodass man gar nicht die ganze Breite bewundern konnte - und es wimmelte trotz Wochentagsbesuch von Touristen. Für das Boot, das unterhalb der Fälle in die "Wasserwolken" fährt, hätte man 80 Minuten anstehen sollen..... |
(Das Bild wird noch ersetzt !) |
|
Amerikanische Niagara-Fälle (links, Mitte) |
|
Kanadische Seite |
|
|
Am Tag danach fuhren wir dann noch
"richtig" nach Canada, um Sylvia und Pierre Bhend in Guelph
(ca. 2h Fahrt) zu besuchen. |
|
Am nächsten Tag unternahm Anne mit
uns eine Tour de Buffalo mit sehr viel interessanten
Informationen über die Stadt. Besonders interessant ist
für uns die Tatsache, dass Buffalo an einem Fluss bzw.
See liegt - ganz ähnlich wie Zürich. Der
Unterschied ist nur, dass diese grundsätzlich sehr
atraktiven Wohn- und Geschäftsgegenden brach liegen
oder verkümmern. Die USA hat noch viele andere
attraktive Gegenden und im Moment zieht es alle nach
Atlanta, Phoenix oder Denver. |
|
|
|
Unsere letzte grosse Fahrt führte
uns von Buffalo südwärts durch die Staaten New
York, Pennsylvania und Maryland nach Alexandria (Virginia),
welches ausserhalb von Washington DC liegt. Diese 400
Meilen-Tour bewältigten wir in zwei
Tagesetappen. In Alexandria logieren wir in einem kleinen, zentralen Motel, welches 10 min Fussweg von einer Washington-Metrostation entfernt liegt. Alexandria selber ist ein herziges Städtchen mit vielen alten Gebäuden und guten Restaurants. |
Doch zuerst besuchten wir das Museum für amerikanische Geschichte. Dort gibt es sehr viele verschiedene Ausstellungen, besonders erwähnenswert ist diejenige über die "First Ladies", wo einerseits über die Rolle der Präsidentenfrauen berichtet wird und andrerseits diverse Artikel und Kleider der Damen ausgestellt sind.
Dann wars Zeit für unseere Tour im Weissen Haus, das wir uns beide viel grösser vorgestellt hatten. Man kann diverse Repräsentationsräume sehen, natürlich nicht ohne vorher diverse Sicherheitsprozeduren über sich ergehen zu lassen.
Von aussen ist das Gebäude ein beliebtes
Fotosujet - auch Kamerateams mit irgendeinem Schauspieler oder
Speaker, der vor dem Weissen Haus etwas vor laufenden Kamerateams
erzählt, gehören dazu.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Am zweiten Tag begannen wir unsere Tour
mit der Besichtigung des Capitols, wo sich House und Senate
beraten, wenn's nicht gerade Augustsommerpause ist...
dafür kann man so die Säle in aller Ruhe
betrachten. Die Schlange für diese Tickets war im
Vergleich zu der fürs Weisse Haus eher
kurz. Im nahegelegenen Air and Space Museum bestaunten wir noch ein paar originalgrosse Raumschiffe und andere interessante Ausstellungsstücke. |
Als letztes besichtigen wir den nationalen
Friedhof (Arlington National Cemetary), wo nebst vielen, vielen
Soldaten und anderen Personen auch Präsident Kennedy und
Jacqueline Kennedy Onassis (und zwei ganz früh verstorbene
Kinder der beiden) begraben sind. Am Grab des unbekannten Soldaten
wird alle halbe Stunde in einer Zeremonie die Wache
abgelöst.
Von dort hat man auch nochmals eine gute Aussicht auf
"The Capital".
|
|
|
|
|
|
Morgen werden wir, falls alles rund
läuft, am Mittag das Auto abgeben und abends um 18 Uhr
hier abfliegen. Die Landung in Zürich ist für
Sonntag, 23.8.98, 8 Uhr morgens angesagt. (Swissair/Austrian
von Washington Dulles Airport). Ein allerletzter "Bericht" wird folgen, wenn wir zu Hause angekommen sind. Wir hoffen, möglichst viele der Hänni-Hauser-Online-News- Leserinnen und Leser an unserem Fest in Teufen zu sehen!
Bis dann - bye!
|